Goldmäuder



Neuigkeiten - Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder

Erfahren Sie Aktuelles von der Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder.

Die Goldmäuder am Narrensprung:

 

Am Samstag und Sonntag hielten die Goldmäuder die Fahne hoch für die Einsiedler Fasnacht am Narrensprung in Lindau am Bodensee. Das diesjährige Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte zog über 12‘000 Teilnehmer an.

reh. Kurz nach Mittag am letzten Samstag machten sich rund 30 Goldmäuder auf den Weg nach Lindau am Bodensee. In der Inselstadt trafen sich über 12‘000 Närrinnen und Narren. Der Samstagabend bot die Gelegenheit, verschiedene Fasnachtsbräuche aus dem süddeutschen Raum kennen zu lernen. Nach diesen Vorführungen ging es ans gegenseitige kennen lernen der verschiedenen Fasnachtsvereine. Hierfür wurden rund um den Lindauer Hafen Festzelte aufgebaut und darin Baren betrieben. Sie können sich vorstellen, nicht lange und alle kannten sich schnell. Für viele war der Sonntagmorgen viel zu schnell da. Dennoch galt es bald, packen und auschecken im Hotel. Der Umzug, hier in Lindau wird dieser Narrensprung genannt, startete pünktlich um 12.11 Uhr. Angeführt wurde er von der gastgebenden Narrenzunft aus Lindau. Viele der Gruppen waren den Mäudern bestens bekannt, einerseits von früheren Treffen, andererseits vom Brauchtumsumzug 2014 in Einsiedeln. Da der gesamte Umzug Live vom Südwestrundfunk SWR übertragen wurde, von 12.30 bis 17.15 Uhr, erhielt jede Gruppe eine exakte Abmarschzeit. Die Route führte zuerst über die Hauptzufahrtsbrücke in die Altstadt. Dort ging es den kleinen Gässchen entlang bis zum Bahnhof. In diesen verwinkelten Gassen klangen die Trichler bombastisch. Auf der Zielgerade vor dem Lindauer Hauptbahnhof erwarteten die Teilnehmer die Fernsehkameras. Alle wollten sich dort von der besten Seite zeigen. Gerüchten zufolge lächelten viele angestrengt unter Ihren Holzlarven. Es ging ja ums Prinzip! Nach dieser Marschroute, welche ohne Unterbruch absolviert werden konnte, ging es zurück zu Partymeile. Dort musste erstmals der Wasserhaushalt ausgeglichen werden. Eine Umzugsverpflegung wie bei uns üblich, wird an solchen Umzügen nicht angeboten. Bald darauf hiess es aber auf Wiedersehen sagen. Mit vielen neuen Eindrücken und einer Geldtasche voll mit Depotjetons wurde die Heimreise mittels Car angetreten.

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26.01.2016


Wilder Sühudiumzug bei Schneegestöber:

Der erste Umzug am Güdelmontag ist jeweils der Sühudiumzug. Der unorganisierte und wilde Tatzelwurm wusste trotz starkem Schneefall wiederum zu begeistern. Der Sühudiumzug ist der Beweis, dass nicht alles reglementiert sein muss.

reh. Beim Sühudiumzug gibt es zwei Arten von Mitwirkenden: Die eine Art weiss schon lange, als was sie geht und bereitet alles frühzeitig vor. Und dann die andere Art. Diesen kommt die beste Idee am Sonntagabend oder erst am Montagmorgen. Diese erfahrenen Sühudi haben dann auch eine Fasnachtskiste. Dort drin befindet sich alles, was das Sühudiherz begehrt. Schöne und schräge Kleider gehören hier dazu wie auch vielfältige Larven. Dann gilt es am Computer dem Motto entsprechende Texte und Bilder zu erstellen. Das Ganze dann in Mäppchen eingepackt oder noch besser, laminiert. Und nun geht es an die Hausbar.Jede und Jeder hat diesen einen Schnaps oder Likör, welcher irgendwann Mal als Sühudiumzug tauglich bewertet wurde. So ausgerüstet geht es nach acht Uhr am Morgen nicht auf den Dorfplatz, nein, diese besammeln sich in einer Beiz. Alle wissen ja, der Umzug beginnt um neun Uhr. Zuerst gehen die Tüfel, angetrieben vom Fuermaa. Diesen folgen die Trichler und dann die jeweils riesige Gruppe der Sühudi. Ein Teil ergiesst sich vom Dorfplatz in die Hauptstrasse, ein weiterer Teil kommt aber aus den Seitenstrassen und schliesst sich dem Umzug an. Die Kreativität ist dann wieder unermesslich. Der Ruf des Umzuges gilt als sehr wild. Dies kommt auch nicht Einsiedler immer wieder zu Ohren. So wurde die diesjährige Ausgabe gar von zwei Fernsehteams begleitet. Am Abend konnten dann die Berichte auf Tele1 und Tele Züri bestaunt werden. Es gab viel zu bestaunen. Ein sehr beliebtes Motiv in diesem Jahr war die Auswanderer Familie Hensler, welche seit einem Jahr in Schweden wohnt. Die Hauptdarsteller aus der Sendung „Auf und davon“ waren haufenweise vertreten. Aber auch ein umher irrendes Kamel war anzutreffen. Eine Gruppe nahm die Problematik des fehlenden Sesselliftes auf den Fryherrenberg auf und bot eine Art Rikscha Fahrt auf den Hügel hinter dem Kloster an. Für nächtliche Randalierer wurde eigens ein rund fünf Meter grosses Bäumchen mitgeschleppt. Ziel war es, den Sagenplatz sicherer und allfällige Täter ausfindig zu machen. Gleichzeitig wurde der Platz in Sägenplatz umgetauft. Die feine kleine, schwarze, mit weisser luftiger Füllung, Süssigkeit fand ebenfalls den Weg an die Einsiedler Fasnacht. Natürlich durfte die essbare Version nicht fehlen. Nur war dann das Sprechen mit den Sühudi etwas erschwert. Glücklicherweise kam immer jemand mit etwas zum „Spülen“ vorbei. Obwohl es gleich zu Beginn stark begann zu schneien, bewegte sich der Umzug gemütlich, so wie es sich gehört, die Hauptstrasse hinauf. Wiederum wurde von den Goldmäudern auf dem Parkplatz vor dem Kloster ein Getränkestand betrieben. Dort konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas verschnaufen und bei einem heissen Kaffee aufwärmen. Nach rund einer stündigen Pause starteten die Tüfel wieder und gingen die gleiche Strecke zurück. Allerdings hatte es dann fast keine Zuschauer mehr. Die Umzugszuschauer hatten sich bis dahin bereits in die Wärme zurückgezogen.

16.02.2018


Schülerwettbewerb über die Fasnacht:

Im Herbst 2017 schrieb die Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder einen Schülerwettbewerb aus. Sinn und Zweck des Wettbewerbes war, die heutigen Schüler aber auch Lehrer für die Einsiedler Fasnacht zu begeistern. Ein Mitmachen wäre bei diesem lebendigen Brauchtum eigentlich kein Problem.

reh. In den Statuten der Einsiedler Goldmäuder seht es klar geschrieben: Die Gesellschaft bezweckt, das Brauchtum der Einsiedler Fasnacht zu erhalten und durch die Organisation von Umzügen, Mäuderball und Maskenprämierungen usw. zu fördern. Leider mussten die Mäuder feststellen, dass das Thema  „Einsiedler Fasnacht“ in der Schule zu wenig Beachtung findet. Um dem entgegen zu wirken, wurde im letzten Oktober ein Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Für die Primarklassen der 1. bis zur 3. Klasse gab es einen Zeichnungswettbewerb und für die 4. bis zur 6. Klasse einen Larvenwettbewerb. Bei all diesen Klassen wurde das Motto „Einsiedler Fasnacht“ vorgegeben. Die Larven mussten zudem tragbar sein. Für die Oberstufe galt es ein Titelbild für den Fasnachtsführer 2019 zu gestalten. Die gesamte Preissumme, ausbezahlt pro Rang in die Klassenkasse, wurde auf knapp 3000 Franken festgelegt.

Ungewöhnliche Preise

Für die erstplatzierten wurden spezielle Preise in Aussicht gestellt. So darf der Gewinner des Zeichnungswettbewerbes am schmutzigen Donnerstag die schwarze Katze anzünden. Die Standarte am Kinderumzug darf der oder die Erste des Larvenwettbewerbes tragen. Und der Gestalter/die Gestalterin des Titelbildes des Fasnachtsführers darf im selbigen ein Siegerinterview geben. Und dann lag der Ball bei den Einsiedler Lehrerinnen und Lehrern. Bis am Mäuderballtag, Freitag 26. Januar 2018, durften die Arbeiten abgegeben werden. Nur einige Tage später fand die Auswertung unter der Leitung von Obermäuder Stephan Zürcher statt. Die Jury setzte sich aus kreativen und sachkundigen Larvenmachern der Goldmäuder zusammen. Ergänzt wurden diese von erfahrenen Einsiedler Fasnächtlern mit pädagogischem Hintergrund. Nun galt es die von rund zwölf Klassen eingereichten Arbeiten zu begutachten und die Besten pro Kategorie auszusuchen. Bei den Zeichnungen hat der Tüüfel von Levin Kälin aus der Klasse von Nathalie Suter (Gross) den ersten Preis gewonnen. Rang zwei geht an Lynn Schwerzmann, Klasse Vreni Zehnder (Trachslau) und der dritte ging an Emilian Russ, Klasse Anja Birchler (Egg). Bei den Larven schwang Ludwig Bullinger, Klasse R. Bisig/S. Nick (Einsiedeln), oben aus. Auf die weiteren Plätze wurden verwiesen Silvan Besmer, Klasse R. Bisig/S. Nick (Einsiedeln) und Stella Riso, Klasse Lilian Schuler (Bennau). Das Titelbild des Fasnachtsführer 2019 wird von Rahel Schönbächler, 1. Sek Franz Camenzind  gestaltet. Ebenfalls aufs Podest schaffte es das Bild von Seraina Schönbächler, 3. Sek Barbara Kälin und Lea Kälin, 2. Sek Sonia Kälin.

Die Sieger in der Kategorie LARVEN (4. bis 6. Klasse) von links: Stella Riso (3. Rang), Ludwig Bullinger (1. Rang) und Silvan Besmer (2. Rang)

 

Siegerprojekte ausgestellt

Die Siegerprojekte sind noch einige Tage in den Schaufenster der Zürich-Versicherung, St. Meinrad Optik (beide an der Hauptstrasse) und in bei der Galerie Rothus an der Kronenstrasse ausgestellt. Etwas bedenklich ist einzig die Mitmachrate. Im Bezirk Einsiedeln verfügen wir über rund 80 Schulklassen. Mitgemacht haben davon zwölf Klassen. Da ist eindeutig Potential FÜR die Einsiedler Fasnacht vorhanden!

Die Sieger in der Kategorie Zeichnungen (1. bis 3. Klasse) von links: 1. Rang Levin Kälin (1. Klasse Nathalie Suter, Gross), 2. Rang Lynn Schwerzmann (2. Klasse Vreni Zehnder, Trachslau) und 3. Rang Emilijan Russ (3. Klasse Anja Birchler, Egg).

 

Die Sieger in der Kategorie Gestaltung Titelblatt Fasnachtsführer 2019 von links: 1. Rang Rahel Schönbächler (1. Sek Franz Camenzind) und 2. Rang Seraina Schönbächler (3. Sek Barbara Kälin).

05.02.2018


Narrenumzug mit über 6500 Teilnehmern:

Am Sonntag fand in Willstätt das 18. Ortenauer Narrentreffen statt. Durch den helvetischen Fasnachtsring HEFARI nahmen auch die Einsiedler Fasnachtsgesellschaften Bürgerwehr und Goldmäuder teil. Ein Riesenfest, mit einem unglaublich grossen Umzug wurde durchgeführt.

reh. Die Busse standen am Samstagmorgen an zwei Orten bereit. Der eine beim Bürgerwehrschopf, der andere beim Mäuderschopf. Galt es da, das gesamte Material einzuladen und dann die gut drei Stunden dauernde Fahrt unter die Räder zu nehmen. In Kork bei Kehl, einem Nachbardorf von Willstätt, wurden die Zimmer bezogen. Nach dem Einchecken wurde schon bald wieder der Bus bestiegen und es ging nach Willstätt. Bereits am Nachmittag zeigten sich die Kinder an einem eigenen Umzug. Im Anschluss wurden die Narren, welche ebenfalls am Fluss Kinzig wohnen, mit Booten im Städtchen willkommen geheissen. Der amtierende Oberbürgermeister musste sich dann vor dem Narrengericht verantworten. Ein Highlight am frühen Abend war die Illumination der alten Kinzig mit Höhenfeuerwerk. Pünktlich um 19.11 Uhr startete der Nachtumzug. Dies leider bei strömendem Regen. Ein riesiges Narrendorf um die grosse Veranstaltungshalle wusste die unzähligen Narren während den kommenden Stunden zu unterhalten. Die Bürgerwehr hatte am Abend einen Auftritt in der Hanauerlandhalle. Dort zeigten sie ihre Einsiedler Fasnachtsfiguren.

Verbandsumzug Narrenbund

 

Der Sonntag stand im Zeichen des grossen Narrenbundumzuges. Die Umzugsreihenfolge wurde so gestaltet, dass die verschiedenen Teilverbände gemeinsam mitlaufen konnten. Die Umzugsspitze gehörte den Einschellern aus Galgenen. Die Schweizer Gruppen kamen mit der Nummer 37. Die Bürgerwehr wurde von Ihrer Standarte angeführt. Gefolgt von der hauseigenen Musig, den Trichlern, den Tüüfeln, den Dominos, den Bajassen, einigen Sühudis und am Schluss dem Pagat. Den Abschluss der Schweizer Gruppe machten die Goldmäuder. Sie wurden vom Obermäuder mit Standarte angeführt. Die Tüüfel wurden vom Fuermaa angetrieben. Die Nummer beendeten die Ustrichler. Mit der Nummer 45 war jedoch erst ein Drittel des Umzuges vorbei. Der gesamte Umzug hatte 120 Nummern und alles in allem nahmen über 6500 Hästrager (Kostümträger) an diesem Verbandsumzug teil. Das Städtchen Willstätt hat knapp 10‘000 Einwohnerinnen und Einwohner. Am vergangenen Wochenende herrschte Ausnahmezustand. Die Einsiedler konnten wiederum viele neue Kontakte knüpfen. Am Abend ging es wieder mit den Bussen in Richtung Heimat. In den Bussen herrschte eine ruhige Stimmung. Zeigten doch die zwei vergangenen Tage mit zwei Umzügen ihre Wirkung.

 

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24.01.2018