Goldmäuder



Neuigkeiten - Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder

Erfahren Sie Aktuelles von der Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder.

Der Superstar Beatrice Egli trifft die Goldmäuder:

Goldmäuder im Auftrag von Schweiz Tourismus unser Heimatland im Ausland vertreten. Am diesjährigen Wilhelmstrassenfest in Wiesbaden wurde die Schweiz als Gastland eingeladen. Ebenfalls mit von der Partie war der Superstar aus Pfäffikon SZ, Beatrice Egli.

 

reh. Am Freitag früh ging es mit der SOB, den SBB und der Deutschen Bahn los Richtung Bundesland Hessen. Nach der sechsstündigen Fahrt wurde das Ziel, die Landeshauptstadt  Wiesbaden, erreicht. Einen kurzen Spaziergang später konnten im Hotel, gleich neben dem Bahnhof, die Zimmer bezogen werden. Das Tenü wurde Auftritts gerecht erstellt und die Tricheln aus den vielen verschiedenen Rollkoffern und Taschen befreit. Umgebunden und der Marsch zur Wilhelm-Strasse ging los. Von weiten wurde erkannt: Dies ist wirklich ein grosses Fest. Das Fest wurde im Jahre 1977 zur Neueröffnung des hessischen Staatstheaters erstmals durchgeführt. Es fand bei der Bevölkerung einen so guten Anklang, es wurde nun jedes Jahr organisiert. Mittlerweile ist es das grösste seiner Art in Deutschland. In diesem Jahr durfte die Schweiz das Gastrecht geniessen. Da die Einsiedler Goldmäuder bei Schweiz Tourismus bestens bekannt sind, erhielten diese die dritte Anfrage infolge um die Schweiz kulturell zu vertreten. Beim ersten Treffpunkt wartete schon die erste Überraschung. Beatrice Egli, Superstar 2013 und Metzgertochter aus Pfäffikon SZ, nahm persönlich an der Vorbesprechung teil. Hei, da liefen jetzt aber die Handy-Kameras heiss! Natürlich wollte jeder Trichler ein Foto mit ihr. Mit so vielen wackeren Burschen umringt hatte ihr persönlicher Bodyguard keine Arbeit mehr. Diese erste Fotosession absolvierten die Mäuder professionell

gewohnt. Um 16 Uhr wurde das Fest auf der Hauptbühne durch den ersten Bürgermeister der Stadt eröffnet. Selbstverständlich wurde der gesamte Weg dorthin getrichelt. Der ebenfalls mitgereiste Geisslechlepfer trug seinen Teil dazu bei, den Weg für seine Gruppe frei zu räumen. Im Anschluss durften die immer mehr werdenden Besucher mehrmals die Trichlerkunst aus der Schweiz live erleben.

 

Schönstes Sommerwetter

 

Unzählige Male trichelten die Goldmäuder das gesamte Gelände rauf und runter. Durch die sehr hohen Temperaturen, die ganze Zeit brannte die Sonne unaufhörlich auf die Köpfe, kamen die vielen verschiedenen mobilen Bars sehr gelegen. Auch das grosse Angebot der vielen nationalen und internationalen Speisen wusste zu gefallen. Auf der eigens gestalteten Schweizer Strasse präsentierte sich die Eidgenossenschaft von ihrer besten Seite. Neben einer Bühne für verschiedene Auftritte, wurden kleine Chalets aufgestellt. Nicht fehlen durfte eine kleine aber feine Schwingarena. Hier konnte Jede und Jeder mit echten Schwingern den Schweizer Nationalsport ausüben. Auffallend war nur, Frauen gewannen diese Begegnungen immer. Schwinger sind halt wahre Gentleman. Kurz vor dem Auftritt ebneten die Mäuder den Weg und die Bühne für den Superstar. So eingestimmt übernahm sie dann das Zepter für eine halbe Stunde. Ihr gelang es, in den Mäudern gewisse Gesangstalente zu erwecken. Ganz nach dem Motto „Schön falsch ist auch schön“ wurde ihr Hit „Mein Herz“ fortan meisterlich mit geträllert. Allerdings reichten die Textkenntnisse analog der Schweizer Nationalhymne nur für die ersten zwei Refrain-Zeilen.

 

Traumhafte Nächte

 

Der Freitagabend dauerte für viele sehr lange. Nichtsdestotrotz  standen alle wieder pünktlich nach zwölf Uhr wieder auf der Schweizer Strasse bereit und liessen die Gebäude rund um das Staatstheater mit urtümlichen Klängen erbeben. Zwischendurch gab es Interviews vor, auf und neben der Bühne. Fast jeder erhielt so Gelegenheit seine Fremdsprachenkenntnisse, das hohe Deutsch, anzuwenden. Die Stimmung war so gut, dass ziemlich viele Zuschauerinnen nun über den Zivilstand einiger Mäuder bestens unterrichtet sind. Als Highlight durften sich die Besucherinnen und Besucher eine Trichel umschnallen und ihr Klänge entlocken. Sie können sich ja vorstellen, wie dies jeweils aussah. Wenn nicht, egal, es war sehr unterhaltsam.  Beim Schwingen standen die Mäuder auch ihren Mann. Leider ereignete sich hier ein Zwischenfall, so dass ein Trichler statt mit zwei nun mit drei Beinen nach Hause kam. Die nächsten Tage darf er nun im weissen Haus gegenüber dem Kloster verbringen. Und auch die zweite Nacht wurde sehr individuell gestaltet. Egal, Mittag bestiegen wieder alle die Eisenbahn und fuhren mit nur zwei Umsteigevorgängen zurück ins Klosterdorf.

 

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10.06.2013


Eisiger Fasnachtsbeginn 2017:

Am Freitag um 20 Uhr war es wieder so weit: Startglockenschlag für den Beginn der Einsiedler Fasnacht. Dank des günstig gelegenen Feiertages an einem Freitag hatte es sehr viele Trichler, aber auch Zuschauer am Strassenrand.

reh. Als Schreiber ist es jeweils ab 19 Uhr unterhaltsam, bei den verschiedenen Vorbereitungen dabei zu sein. Einige sind die Ruhe selbst und genehmigen sich gemütlich ein warmes Getränk. Andere tigern wie wild umher und sichern sich das beste Material inklusive optimaler Trichel. Rund eine halbe Stunde vorher werden dann aber ziemlich alle nervös. Nun gilt es, die Trichle umzuschnallen. All jene, welche sich diese nach einem Jahr wieder umzurren, schauen, ob sich da körperlich was verändert hat. Glücklich ist da jeder, der dasselbe Loch oder ein engeres benutzen kann. Bei den etwas ausgedehnteren Körpern durfte der Spott natürlich nicht fehlen. Die Plakettenverkäufer der Bürgerwehr nutzten die Gunst der Stunde und brachten diese an diesem Abend an die Frau und den Mann. Eigentlich ist es für alle Besucher selbstverständlich, eine solche zu erwerben. Die Einnahmen kommen vollumfänglich der Einsiedler Fasnacht zugute. Das Geld wird zur Organisation der Fasnacht verwendet. Hier gilt es ja, für jeden Anlass eine Bewilligung einzuholen und dann als Wertschät zung gegenüber den Teilnehmern eine Verpflegung zu offerieren. Wichtig ist es natürlich auch, die Plakette an der richtigen Jacke anzubringen, genau an jener, welche dann am Umzug getragen wird.

Eisig kalt, aber einfach schön

Nach diesen obligaten Vorbereitungen begeben sich alle zum Paracelsus-Denkmal. Dort begrüssen sich die verschiedenen Gruppen untereinander. Jetzt steigt die Nervosität bei allen. Nochmals konnte sich jeder von der Kälte überzeugen. Das Thermometer zeigte zu diesem Zeitpunkt –18 Grad im Dorf Einsiedeln an. Um 19.55 Uhr beginnen die Glocken der Klosterkirche zu schlagen. Beim letzten Schlag der Glocke der Kirchturmuhr gibt der Trichlerchef der Goldmäuder das Zeichen zum Beginn. Urplötzlich ertönten so am Freitag 56 Trichle. Eine Gruppe nach der anderen schritt die Hauptstrasse hinunter.

Die Hudi17 nahmen auch in diesem Jahr wieder ein aktuelles Thema auf und wiesen auf die letzte Abstimmung hin. Dort wurde ja ein Ofeturli-Graben entdeckt. Ein Graben, welcher Dorf und Land in Einsiedeln allem Anschein nach trennt. Aufgrund der eisigen Temperaturen fielen die Trichlergänge dann jeweils eher kurz an. Gerne wurde in den angeschriebenen geheizten Häusern verweilt. Kurz nach Mitternacht konnte sich aber keine Gruppe mehr verstecken.

Gänsehaut Höhepunkt

Das Monstertricheln auf dem Dorfplatz war angesagt. Eine sehr grosse Schar von Zuschauern fand sich bereits kurz vor Mitternacht dort ein, um den Höhepunkt des Beginnes der Einsiedler Fasnacht nicht zu verpassen. Während rund zehn Minuten liess nicht nur die Kälte eine Gänsehaut bei den Fasnachtsfans erscheinen. Danach durften die Trichler sich in ihre Stuben und Lokale begeben und eine währschafte Stärkung geniessen. Gerüchten zufolge waren auch am Samstagabend noch «unkaputtbare» Trichler im Klosterdorf unterwegs.

 

24.08.2017


Goldmäuder bereit für das neue Jahr:

 

Am Donnerstag trafen sich die aktiven Goldmäuder zur letzten Sitzung vor der Fasnacht 2017 in ihrem Vereinsrestaurant Sihlsee. Als Hauptteil wurde die Einsiedler Fasnacht behandelt. Auch gab es einen Ausblick in die Auswärtsbesuche in diesem Jahr.

reh. Der 5. Januar wird bei jedem aktiven Mäuder dick in der Agenda angestrichen. An diesem Tag trifft sich die Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder alljährlich zu ihrer Vollversammlung. Diese Sitzung dient dazu, die Mitglieder über die bevorstehende Fasnacht zu informieren. In diesem Jahr konnte Obermäuder Stephan Zürcher knapp 60 Mitglieder begrüssen. Gleich zu Anfang wurde dem kürzlich verstorbenen Mitglied Franz Kälin-Zürcher mit einer Schweigeminute gedacht.

Rekordauflage

Dank der Inserenten durfte der Einsiedler Bevölkerung auch in diesem Jahr wieder kostenlos ein Einsiedler Fasnachtsführer zur Verfügung gestellt werden. Die Auflage ist nun auf 8000 Stück angewachsen und wird in jede Haushaltung verteilt. Falls dennoch keine Fasnachtsbibel im Briefkasten gelandet ist, kann diese in verschiedenen Restaurants nachbezogen werden. Auch sind die Daten auf www.goldmaeuder.ch hinterlegt.

In diesem Jahr fällt die Verantwortung der Einsiedler Fasnachtszeitung, dem Abäck, in die Verantwortung der Mäuder. Die Redaktion ist bereits jetzt fleissig am Schreiben. Natürlich können Sie auch noch Ihre lustigen Erlebnisse den Mäudern mitteilen. Hauen Sie auf der Mäuder-Homepage in die Tasten und erzählen uns von Missge schicken Ihrer Lieben. Wäre ja schade, wenn bei der Veröffentlichung wie so oft der Spruch fällt, «ooohh, ich hätte da auch noch was gehabt».

Der 50. Mäuderball folgte als nächstes Traktandum. Bei dieser Durchführung wird es für jeden Teilnehmer eine Überraschung geben. Hiervon aber in einer späteren Ausgabe dieser Zeitung.

Baar und Munderkingen

Die Goldmäuder werden in diesem Jahr beim Masken- und Brauchtumstreffen vom 29. Januar in Baar anzutreffen sein. Drei Wochen später geht es nach Deutschland, zum 275-Jahr-Jubiläum des Munderkingeners Brunnensprunges. Die Einsiedler Fasnachtstage werden dann im gewohnten Rahmen durchgeführt. Am Schmutzigen Donnerstag werden die Mäuder erstmals die sanierte Mäuderküche zeigen. Hier freuen sich die Mäuder über einen Zustupf zur Renovierung im Sammeltuch. MäuderstaatAngehörige gesucht

Eine Tradition, welche die Mäuder unbedingt am Leben erhalten wollen, ist der Mäuderstaat. Leider finden sich von Jahr zu Jahr immer weniger Kinder, welche hier mitmachen. Gilt es doch als besonderes Erlebnis, als Mäuderli oder Tüfeli an den beiden Einsiedler Umzügen teilzunehmen. Zudem werden die Kostüme gratis zur Verfügung gestellt. Interessenten können sich via Kontaktformular auf der Vereinswebsite oder bei einem Mäuder melden. Dasselbe gilt für Knaben, welche das Tricheln bei einer traditionellen Fasnachtsgesellschaft erlernen wollen.

Nach etwas mehr als einer Stunde konnte Obermäuder Stephan Zürcher die Vollversammlung Ausgabe 2017 schliessen. Im Anschluss galt es, sich auf den offiziellen Start der Einsiedler Fasnacht am nächsten Tag vorzubereiten.

 

21.01.2017


Laufzettel Grosser Wagenumzug 2016:

Sie möchten wissen, wann welche Nummer kommt? Einfach aufs Bild klicken!!!

06.02.2016